Monatsarchive: Januar 2011

In der USA wurde Bingo zuerst als „Beano“ bekannt.  Es war Spiel, das man zunächst bei Jahrmärkten spielte und es wurden beschriftete Scheiben aus einer Zigarrenschachtel gezogen. Mit Bohnen wurden dann die Nummern gekennzeichnet. Wenn ein spieler gewann, schrie er „Beano“.

Die Geschichte des Spiels kann aber bis 1530 zurückverfolgt werden und zwar zu einer italienischen Lotterie namens „Lo Giuoco de Lotto d’Italia“, das Spiel wird immernoch jeden Samstag in Italien gespielt. Von Italien kam das Spiel dann ca 1778 nach Frankreich, wo es „Le Lotto“ genannt wurde.  Das Spiel wurde zunächst unter wohlhabenden Franzosen gespielt.  Im 19. Jhd wurde das Spiel auch dann in einer anderen Form in Deutschland gespielt, aber es wurde eher als ein Kinderspiel benutzt, das Kindern helfen sollte, Mathe, Grammatik und Geschichte zu lernen.

1929 kam das Spiel dann nach Nordamerika, wo es als „Beano“ bekannt wurde. Zum ersten Mal wurde es wohl auf einem Jahrmarkt in der Nähe von Atlanta, Georgia gespielt. Der New Yorker Spielwarenverkäufer Edwin S. Lowe  nannte es dann „Bingo“ als er hörte, dass jemand aus Versehen „Bingo“ anstatt „Beano“ schreite. Er stellte einen Mathematik-Professor an, dieser Mann hieß Carl Leffler und half ihm die Nummer der Kombinationen auf einer Bingo-Karte zu erhöhen.

Ein katholischer Pfarrer aus Pennsylvania trat an Lowe heran, damit man Bingo benutzen könnte um Geld in die Kirchenkasse zu bringen.  Als Bingo dann in Kirchen gespielt wurde, wurde es immer beliebter.

1934 wurden dann ca. 10.000 Bingospiele auf der ganzen Welt gespielt. Heutzutage werden mehr als 90 Millionen $ in jeder Woche in Nordamerika beim Bingo ausgegeben.